
Im Zeitraum von 2008 bis 2015 erlebte China einen bemerkenswerten Wandel im Bereich der Natriumcyanid Produktion. China entwickelte sich vom Nettoimporteur dieser hochgiftigen Chemikalie zum weltweit größten Produzenten, Lagerhalter und Exporteur. Diese bedeutende Entwicklung wirft die Frage auf: Warum ist China zum führenden Land in Natriumcyanid Produktion?
Globale Natriumcyanid-Produktionslandschaft
Japan gehörte zu den ersten Teilnehmern an der Natriumcyanid Produktionsbereich. Trotz der Dominanz der Vereinigten Staaten (mit Unternehmen wie DuPont, die 43 % der gesamten globalen Produktionskapazität ausmachen) und Westeuropas im internationalen Natrium Zyanid Dank japanischer Unternehmen wie Kuraray und Nippon Soda konnte Japan seine Wettbewerbsposition behaupten. Im Jahr 1999 flossen bis zu 50 % der japanischen Natriumcyanidproduktion in die Produktion von Methionin, das vorwiegend zur Herstellung von Tierfutter verwendet wird.
Weltweit wird Natriumcyanid jedoch vor allem in der Goldgewinnung eingesetzt. Seit der Einführung der Technologie im Goldabbau in den 1980er Jahren hat sich Natriumcyanid in der Goldindustrie verschiedener Länder etabliert. In Südafrika beispielsweise erfolgt die Goldgewinnung zu 99.5 % auf Basis dieser Methode; in den USA sind es 88.1 % und in Australien 84.9 %. Derzeit werden sage und schreibe 75 % des weltweiten Natriumcyanids im Bergbau verbraucht. Die Goldminen in Nordamerika, Südamerika, Russland, Zentralasien, Australien, Südafrika und China sind die Hauptverbraucher dieser Chemikalie.
Der steigende Goldpreis hatte direkte Auswirkungen auf den Preis des in der Goldgewinnung verwendeten Natriumcyanids. Anfang der 2000er Jahre lag der internationale Preis für Natriumcyanid bei etwa 1.600 pro Tonne und stieg inzwischen auf 2.800 pro Tonne. Dieser Preisanstieg trieb den weltweiten Ausbau der Natriumcyanidproduktion voran. Russland und Peru beispielsweise errichteten ehrgeizige Natriumcyanid-Produktionsanlagen mit einer Jahreskapazität von 40.000 Tonnen festem Natriumcyanid. Doch bald wurden sie vom rasanten Wachstum Chinas in diesem Bereich in den Schatten gestellt.
Chinas Weg zur Natriumcyanid-Produktion
Chinas Vorstoß in die Natriumcyanidproduktion begann in den 1960er Jahren, wobei Shanghai der erste Produktionsstandort war. In den 1980er Jahren führte die aufstrebende petrochemische Industrie zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Natriumcyanid. Bis 2008 war China auf Importe angewiesen und belief sich auf 10.000 bis 30.000 Tonnen Natriumcyanid pro Jahr.
Allerdings sind die doppelten Kräfte der wachsenden inländischen und internationalen Nachfrage, gepaart mit steigenden Preisen, insbesondere aufgrund der steigenden Anforderungen der Goldbergbau, steigerte Chinas Produktionskapazität für Natriumcyanid. Bis 2009 erreichte China einen Meilenstein, indem es zum Nettoexporteur von Natriumcyanid wurde.
Im Jahr 2011 erreichte Chinas jährliche Natriumcyanidproduktion fast 400.000 Tonnen. China ist derzeit der weltweit größte Natriumcyanidproduzent. Neben der Deckung des Inlandsbedarfs exportiert das Land jährlich über 70.000 Tonnen. Im Zuge des rasanten Wachstums der Natriumcyanidindustrie haben sich Provinzen wie Anhui und Hebei zu wichtigen Produktionszentren entwickelt.
Treibende Kräfte hinter Chinas Aufstieg
Goldbergbau
China ist nicht nur ein führender Goldproduzent, sondern auch ein bedeutender Goldverbraucher. Das kontinuierliche Wachstum von Goldproduktion und -verbrauch hat zu einem deutlichen Anstieg des Bedarfs an Natriumcyanid im Goldabbau geführt. Chinas Goldproduktion zählt seit langem zu den weltweit höchsten. Der weit verbreitete Einsatz des Cyanid-basierten Goldgewinnungsverfahrens, das sich durch eine hocheffiziente Goldgewinnung aus Erzen auszeichnet, hat maßgeblich zur hohen Nachfrage nach Natriumcyanid beigetragen. Mit dem anhaltenden Wachstum der Goldbergbauindustrie – sowohl hinsichtlich neuer Bergbauprojekte als auch der Erweiterung bestehender Projekte – steigt auch der Bedarf an Natriumcyanid als zentralem Extraktionsmittel proportional.
Kosteneffizienz und Skalenvorteile
Chinesische Hersteller profitieren von Skaleneffekten. Durch die Massenproduktion konnten sie die Produktionskosten deutlich senken. Diese Kosteneffizienz hat die Wettbewerbsfähigkeit von in China produziertem Natriumcyanid auf dem internationalen Markt gesteigert. Darüber hinaus hat die Entwicklung fortschrittlicher Produktionstechnologien in China die Produktionseffizienz und Produktqualität weiter verbessert. Die Möglichkeit, hochwertiges Natriumcyanid kostengünstiger herzustellen, hat sowohl inländische als auch internationale Kunden angezogen und so das Wachstum der Branche vorangetrieben.
Entwicklung der nachgelagerten Industrie
Natriumcyanid ist ein wichtiger Rohstoff in verschiedenen nachgelagerten Industrien, darunter der Herstellung von chemischen Zwischenprodukten, Pharmazeutika, Pestiziden und der Galvanotechnik. Das Wachstum dieser Industrien in China hat eine starke Nachfrage nach Natriumcyanid geschaffen. In der Pharmaindustrie wird Natriumcyanid beispielsweise zur Synthese bestimmter pharmazeutischer Zwischenprodukte verwendet. Mit dem Wachstum der chinesischen Pharmaindustrie und ihrer zunehmenden globalen Wettbewerbsfähigkeit steigt auch die Nachfrage nach Natriumcyanid als Basisrohstoff. Auch in der Galvanotechnik, die häufig in der Herstellung von Elektronik- und Dekorationsartikeln eingesetzt wird, spielt Natriumcyanid eine wichtige Rolle für die Gewährleistung hochwertiger Beschichtungen. Das Wachstum dieser nachgelagerten Industrien hat eine solide Grundlage für die Entwicklung der chinesischen Natriumcyanidproduktion geschaffen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chinas Aufstieg zum weltweit führenden Natriumcyanidproduzenten das Ergebnis einer Kombination mehrerer Faktoren ist. Die steigende Nachfrage aus dem Goldbergbau, kosteneffiziente Produktionsstrategien und die Entwicklung nachgelagerter Industrien haben zu diesem bemerkenswerten Wachstum beigetragen. Mit diesem Wachstum geht jedoch auch die Verantwortung für strenge Sicherheits- und Umweltschutzmaßnahmen einher. Angesichts der hochgiftigen Natur von Natriumcyanid sind sachgemäße Handhabung, Lagerung und Transport von größter Bedeutung. Da China weiterhin führend in der Natriumcyanidproduktion ist, muss es auch bei der Umsetzung bewährter Verfahren im Sicherheits- und Umweltmanagement eine Vorreiterrolle einnehmen, um die potenziellen Risiken dieser gefährlichen Chemikalie zu minimieren.
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