Behandlungsprozess von cyanidhaltigem Abwasser und Natriumcyanid-Abwasser

Behandlungstechniken für cyanidhaltiges Abwasser

Behandlungsprozess von cyanidhaltigem Abwasser und Natriumcyanid Natriumcyanid Nr. 1 Bild

Im Bereich des Umweltschutzes ist die Behandlung von Zyanid - Abwasser enthaltend und Natriumcyanid Abwasser ist seit langem ein zentrales Thema. Mit der rasanten Entwicklung der industriellen Produktion, insbesondere in Branchen wie Galvanik, Metallurgie und Chemie, steigt der Ausstoß cyanidhaltiger Abwässer jährlich an und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt dar. Daher ist die Erforschung effizienter, wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Behandlungstechnologien für cyanidhaltige Abwässer von größter Bedeutung.

Eigenschaften und Gefahren von Cyanid - haltigem Abwasser

Cyanidhaltiges Abwasser enthält in der Regel hochkonzentrierte Cyanidverbindungen, die in freier oder komplexer Form im Wasser vorliegen. Metall-Cyanid-Komplexe, wie Kupfer-Cyanid-Komplexe und Zink-Cyanid-Komplexe, sind stabiler und mit herkömmlichen Behandlungsmethoden nur schwer zu entfernen. Darüber hinaus kann das Abwasser auch andere Schwermetallionen, organische Stoffe, Säuren, Basen und andere Substanzen mit komplexer Zusammensetzung enthalten, was die Behandlung erschwert. Die Einleitung cyanidhaltigen Abwassers verschmutzt nicht nur Gewässer, sondern gelangt auch über die Nahrungskette ins Wasser und stellt eine langfristige Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit dar.

Behandlungstechnologien für cyanidhaltiges Abwasser

Angesichts der Eigenschaften von cyanidhaltigem Abwasser werden derzeit vorwiegend Oxidationsbehandlungsverfahren, elektrolytische Behandlungsverfahren, Ionenaustauschverfahren, biologische Behandlungsverfahren und die kombinierte Anwendung mehrerer Technologien eingesetzt.

Oxidationsbehandlungsmethoden

Alkalische Chlorierungsmethode

Unter alkalischen Bedingungen (üblicherweise bei einem pH-Wert zwischen 10 und 11) werden Oxidationsmittel wie Chlor oder Natriumhypochlorit zugesetzt, um Cyanidsubstanzen zu ungiftigem Stickstoff und Kohlendioxid zu oxidieren. Diese Methode ist einfach anzuwenden, hat stabile Behandlungseffekte und die Medikamente sind leicht verfügbar und relativ kostengünstig. Sie kann jedoch Sekundärverschmutzung verursachen und hat eine gewisse korrosive Wirkung auf die Geräte.

Wasserstoffperoxid-Oxidationsmethode

Unter sauren oder alkalischen Bedingungen wird Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel verwendet, um Cyanidsubstanzen zu Stickstoff und Wasser zu oxidieren. Es eignet sich besonders zur Behandlung von Abwasser mit hochkonzentrierten Cyanidsubstanzen, allerdings sind die Behandlungskosten hoch und die Reaktionsbedingungen müssen streng kontrolliert werden.

Ozonoxidationsmethode

Durch die starke Oxidationswirkung von Ozon werden Cyanidsubstanzen zu ungiftigen Substanzen oxidiert. Die Behandlungseffizienz ist hoch und es entsteht keine Sekundärverschmutzung, jedoch sind die Investitionen in die Ausrüstung und die Betriebskosten hoch.

Fenton-Oxidationsmethode

Das aus Wasserstoffperoxid und Eisensalzen bestehende Fenton-Reagenz wird zur chemischen Oxidation verwendet, um Cyanidsubstanzen effizient abzubauen.

Elektrolytische Behandlungsmethode

Die elektrochemische Oxidationsreaktion dient der Zerstörung der Cyanidsubstanzen im Abwasser. Unter bestimmten Bedingungen werden die Cyanidionen im Abwasser zu Kohlendioxid, Stickstoff und Ammoniak oxidiert. Sie eignet sich zur Behandlung von Abwasser mit hochkonzentrierten Cyanidionen, verbraucht jedoch elektrische Energie und kann giftiges Chlorcyangas erzeugen.

Ionenaustauschverfahren

Stark basische Anionenaustauscherharze dienen zum Austausch von Cyanidionen in der Lösung und ermöglichen so die Entfernung von Cyanidionen. Sie eignen sich zur Behandlung von cyanidhaltigem Abwasser mittlerer und niedriger Konzentration, weisen eine hohe Behandlungseffizienz auf und können wertvolle Metallionen zurückgewinnen. Die Behandlungskosten sind jedoch relativ hoch.

Biologische Behandlungsmethode

Durch den Abbau von Mikroorganismen werden cyanidische Substanzen in ungiftige oder wenig giftige Substanzen umgewandelt. Dies ist umweltfreundlich und nachhaltig, erfordert jedoch geeignete Umgebungsbedingungen (wie Temperatur, pH-Wert usw.) und eine lange Behandlungszeit. Gängige biologische Behandlungsverfahren sind das Belebtschlammverfahren und das Biofilmverfahren.

Kombinierte Prozesse

Angesichts der Komplexität cyanidhaltiger Abwässer wird üblicherweise die kombinierte Anwendung mehrerer Technologien eingesetzt. Beispiele hierfür sind „alkalische Chlorierung + Ionenaustausch“, „elektrolytische Behandlung + Ionenaustausch“, „Wasserstoffperoxid-Oxidation + biologische Behandlung“ usw. Durch kombinierte Verfahren kann eine gründliche Abwasserbehandlung erreicht und die Abwasserqualität verbessert werden.

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